Arten von Hörminderungen Damit Sie verstehen was in Ihren Ohren vor geht

Was viele nicht wissen, Schwerhörigkeit ist nicht gleich Schwerhörigkeit. Je nach Art der Schwerhörigkeit existieren verschiedene Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Hier versuchen wir Ihnen die beiden Hauptarten von Hörminderungen zu erläutern.

Um diese optimal verstehen zu können, sollten Sie wissen wie “Das menschliche Gehör” aufgebaut ist.

Man unterscheidet im Wesentlichen zwei Arten von Hörminderung:

Schallleitungsschwerhörigkeit

Beschreibung des Videos in Textform:

Unter einer Schallleitungsschwerhörigkeit versteht man eine Erkrankung oder eine Störung im Außen- oder Mittelohr, die die korrekte Weiterleitung vom Schall verhindert. Hierbei wird die Übertragung des Schalls, mithilfe von Trommelfell und den Gehörknöchelchen gestört.

Diese Hörminderungen können in den meisten Fällen medizinisch oder chirurgisch behandelt werden. Alternativ können Hörsysteme eine Hörverbesserung erzielen.

Ursachen einer Schallleitungsschwerhörigkeit:

♦  Fremdkörper wie Ohrenschmalz, die durch Wattestäbchen zu tief in den Gehörgang gelangen

♦  eingedrungenes Wasser im äußeren Gehörgang

♦  Bei Erkältung mit verstopfter Nase: Verschluss der Ohrtrompete

♦  Akute Mittelohrentzündung

♦  Verletzung des Trommelfells mit Rissbildung, kann beispielsweise durch das säubern mit spitzen Gegenständen entstehen

♦  Verletzung des Mittelohrs mit Schäden in der Gehörknöchelchenkette

♦  Schädelbruch mit Unterbrechung der Gehörknöchelchenkette

Schallempfindungsschwerhörigkeit

Beschreibung des Videos in Textfrom:

Die meisten Hörminderungen sind jedoch auf die Schallempfindungsschwerhörigkeit zurückzuführen. Hier ist das Innenohr, d.h. die Hörschnecke oder neurale Nervenbahnen, in Mitleidenschaft gezogen.

In diesen Fällen wird der Schall vollständig durch das Außen- und Mittelohr geleitet, aber das Innenohr ist nicht leistungsfähig genug, um den Schall ohne Verluste weiterzusenden. In den meisten Fällen liegt der Grund in einer Schädigung der Haarsinneszellen, der feinen Nervenenden innerhalb der Cochlea. Dies führt dazu, dass Schallsignale erst bei hohen Lautstärken wahrgenommen werden. Auch die Qualität des Klanges ist betroffen. Die Folge ist eine Verschlechterung des Hörvermögens und des Sprachverstehens.

Schallleitungsschwerhörigkeiten können in der Regel von Hörsystemen ausgeglichen werden. Hörsysteme verstärken den vom äußeren Ohr kommenden Schall und somit werden auch leise, vorher nicht hörbare Geräusche wieder hörbar.

Ursachen einer Innenohrschwerhörigkeit:

♦  Lärmschäden (6-8 Stunden 85 dB pro Tag genügen) oder Entzündungsfolgen

♦   Altersschwerhörigkeiten

♦  Durchblutungsstörungen (bei Diabetes Mellitus oder Hörsturzfällen)

♦  Stoffwechselerkrankungen

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