Schwingung → Klopfen → Elektrischer Impuls ...und das alles in Sekundenbruchteilen!

Wir sprechen täglich ca. 20000 Wörter. Eine Einschränkung des Hörens beeinflusst das soziale Umfeld der Betroffenen und kann sich negativ auswirken. Hörminderungen können verschiedene Ursachen haben und lassen sich im Zusammenhang mit dem Hörvorgang besser verstehen.

 

 

Beschreibung des Videoinhaltes:

Die Ohrmuschel dient als Trichter und ist bei jedem Menschen anders geformt. Anders als in der Tierwelt sind unsere Ohren kaum beweglich und dienen eigentlich nur der besseren Aufnahme von Klängen aus unserer Umwelt.

Von außen kommender Schall wird durch die Ohrmuschel aufgenommen und durch den Gehörgang geleitet, von dort versetzt er das Trommelfell in Schwingung. Durch diese Bewegungen wird die Gehörknöchelchenkette bewegt.

Diese Kette besteht aus Hammer, Amboss und dem Steigbügel. Der Steigbügel ist der Teil, der das Konstrukt mit dem Innenohr verbindet.

Direkt unter der Knöchelchenkette liegt die sogenannte Ohrtrompete, sie bietet die Möglichkeit Flüssigkeit, die sich im Innenohr befindet ablaufen zu lassen. Zusätzlich gelangt Luft durch die Ohrtrompete und sorgt so für den Druckausgleich. Diesen Ausgleich bemerkt man besonders beim Starten und Landen eines Flugzeugs. Das bekannte Knacken im Ohr entsteht hierbei durch die Entlastung des Trommelfells.

Ein großer Nachteil der Ohrtrompete liegt in der Möglichkeit für Krankheitserreger ins Innenohr zu gelangen und dort eine Mittelohrentzündung oder andere Infektionskrankheiten zu verursachen.

Damit wir überhaupt Töne wahrnehmen muss der Steigbügel die Schwingungen aus dem Mittelohr an den sogenannten „oberen Perilymph-schlauch“ weiterleiten.

Der Schall erzeugt im Innenohr Flüssigkeitswellen, deren Frequenzen werden über die Schneckenspitze zum „unterem Perilymphschlauch“ geleitet.

Über dieses System gelangen die Frequenzen und Schalleindrücke zum eigentlichen Hörorgan und den 25.000 Sinneszellen.

In der Schneckenspitze nimmt zudem die Elastizität der sogenannten „Basilarmembran“ zu, sie ist dort dehnbarer als am Schneckeneingang. Diese Dehnbarkeit ist wichtig um eine Differenzierung von hohen und tiefen Tönen zu erreichen.

Am Schneckeneingang sitzen die Hörzellen für hohe Töne, die Membran schwingt dort schneller und kürzer aus.

In der Schneckenspitze sitzen die Hörzellen für tiefe Töne, dort bewegt sich die Membran langsamer und durch die erwähnte Dehnbarkeit schwingt sie weiter aus.

Wie funktionieren Schallwellen?

 

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